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Ich bin eine dominante Frau. Keine wandelnde Fetischfantasie.

calendar_today geschrieben am 19.10.2026

Manche Männer haben eine erstaunlich genaue Vorstellung davon, wie mein Leben auszusehen hat.

Latex. Leder. High Heels. Eine Peitsche in der Hand und möglichst ein Gesichtsausdruck, als hätte ich seit zwölf Jahren keinen Grund mehr zum Lachen gefunden.

Morgens werde ich selbstverständlich von einem ****en Sklaven geweckt, während ein zweiter bereits meine Stiefel poliert. Danach nehme ich auf meinem Thron Platz und verbringe den restlichen Tag damit, Männer zu erniedrigen und ihr Geld zu zählen.

Natürlich immer perfekt geschminkt.

Ich frage mich manchmal ernsthaft, ob manche Männer glauben, dass wir so auch einkaufen gehen.

In Latex zwischen den Tomaten, mit einem Sklaven, der den Einkaufswagen schiebt.

Wobei ich gegen jemanden, der die schweren Einkaufstaschen trägt, grundsätzlich nichts einzuwenden hätte.

Aber gut. Ich möchte euch heute etwas über die Frau hinter Miss Veena erzählen.

Die ist nämlich wesentlich interessanter als das, was sich manche von euch offenbar zusammenfantasieren.

47, Niederländerin und erstaunlich normal. Zumindest meistens.

Ich bin 47 Jahre alt. Ich komme aus den Niederlanden und spreche Deutsch mit einem niederländischen Akzent, den ich übrigens nicht loswerden möchte.

Ich mag ihn.

Und offenbar geht es einigen von euch genauso. Besonders dann, wenn ich etwas sage, das ihr lieber nicht gehört hättet.

Ich lese gerne. Ich liebe gutes Essen, interessante Gespräche und Menschen, die tatsächlich etwas zu erzählen haben.

Ich gehe gerne mit meinem Hund spazieren. Ich liebe die Natur, brauche meine Ruhe und bin ausgesprochen gerne alleine.

Nein, das bedeutet nicht, dass ich einsam bin.

Ich genieße meine eigene Gesellschaft. Ich finde mich nämlich ziemlich unterhaltsam.

Und manchmal habe ich einfach keine Lust auf Menschen.

Dann möchte ich mein Buch lesen, etwas Gutes essen oder auf dem Sofa sitzen, ohne dass irgendjemand etwas von mir möchte.

Für manche Männer scheint das eine vollkommen absurde Vorstellung zu sein.

Eine Domina, die einfach auf dem Sofa sitzt?

Ohne Sklaven?

Ohne Befehle?

Ja, meine Herren. Manchmal mache ich sogar gar nichts. Und ich bin verdammt gut darin.

High Heels oder Sneakers? Ich nehme, worauf ich Lust habe.

Ich liebe Weiblichkeit.

Schöne Kleidung, gepflegte Haare, ein gutes Parfum. Ich genieße es, mich hübsch anzuziehen und mich im Spiegel anzusehen.

Und ja, manchmal denke ich dabei tatsächlich: Verdammt, sehe ich gut aus.

Bescheidenheit ist eine wunderbare Eigenschaft. Ich bewundere sie gelegentlich bei anderen Menschen.

Ich trage gerne Schwarz. Ich mag Kleidung, die meine Figur betont. Und natürlich liebe ich schöne High Heels.

Allerdings trage ich im Alltag meistens Sneakers.

Oder gar keine Schuhe.

Ich laufe wahnsinnig gerne barfuß.

Jetzt gibt es tatsächlich Männer, die bei einer Frau in High Heels sofort weiche Knie bekommen, während sie dieselbe Frau in Sneakers vermutlich vollkommen unterschätzen würden.

Das finde ich ausgesprochen amüsant.

Vor allem, weil sie meistens erst merken, wie falsch sie liegen, wenn es bereits etwas peinlich geworden ist.

Ich brauche keine zwölf Zentimeter hohen Absätze, um einen Mann nervös zu machen.

Manchmal reicht ein Blick.

Oder eine einzige Frage, auf die er plötzlich keine besonders überzeugende Antwort mehr findet.

Meine Dominanz hängt nicht im Schuhschrank. Meine High Heels schon.

Ein kleiner, aber durchaus wichtiger Unterschied.

Ich lache. Und gelegentlich bist du der Grund dafür.

Ich habe Humor.

Ziemlich viel sogar.

Trocken, schwarz, manchmal etwas böse. Ich liebe Sarkasmus und diese wunderbaren kleinen Momente, in denen jemand erst drei Sekunden später begreift, was ich gerade gesagt habe.

Besonders schön finde ich es, wenn er vorher noch begeistert genickt hat.

Ich kann mich köstlich über menschliches Verhalten amüsieren.

Vor allem über Männer, die sich unbedingt als besonders intelligent, erfahren oder souverän präsentieren möchten.

Und dann an einer vollkommen harmlosen Frage scheitern.

Ich muss dafür nicht laut werden.

Im Gegenteil. Ich finde laute Menschen meistens ziemlich anstrengend.

Ich brauche auch keine endlosen Schimpftiraden. Wenn ich einem Mann etwas sagen möchte, kann ich das normalerweise in einem vernünftigen Satz tun.

Dass er anschließend vielleicht zehn Minuten darüber nachdenken muss, ist nicht mein Problem.

Ich mag intelligente Männer. Männer mit Humor, einem eigenen Kopf und der Fähigkeit, zwischen den Zeilen zu lesen.

Männer, die nicht bei jeder ironischen Bemerkung sofort zusammenbrechen.

Wobei ich zugeben muss, dass eine gewisse Nervosität durchaus ihren Reiz hat.

Besonders, wenn jemand krampfhaft versucht, sie zu verbergen.

Schatz, ich sehe das.

Ich sage nur nicht immer etwas dazu.

Manchmal ist es viel unterhaltsamer, einfach zuzusehen.

Nein, ich denke nicht den ganzen Tag an deinen ****.

Ich weiß, das ist enttäuschend.

Manche Männer scheinen ernsthaft zu glauben, mein gesamter Tagesablauf würde sich um ihre Unterwerfung drehen.

Ich wache morgens auf und denke natürlich sofort darüber nach, welchen Mann ich heute kontrollieren könnte.

Nicht an Kaffee. Nicht an meinen Hund. Nicht daran, was ich heute noch erledigen möchte.

Nein.

Natürlich denke ich zuerst an Klaus aus Bielefeld und seinen Keuschheitskäfig.

Klaus, falls du das liest: Ich hoffe, du hast gut ge****.

Ich jedenfalls schon.

Und ich habe nicht von dir geträumt.

Ich liebe das psychologische Spiel. Die Spannung. Diese kleinen Veränderungen in der Stimme eines Mannes, wenn er merkt, dass er die Kontrolle über ein Gespräch gerade verloren hat.

Ich finde es faszinierend, wie viel Menschen verraten, ohne es zu bemerken.

Eine zu schnelle Antwort. Eine unnötige Erklärung. Ein Versuch, besonders mutig zu wirken.

Ich höre solche Dinge.

Und ja, ich spiele gerne damit.

Aber sobald ich meine Kamera ausschalte, habe ich nicht automatisch das Bedürfnis, den nächsten Mann durch seine persönliche Fantasie zu führen.

Manchmal möchte ich einfach mein Abendessen genießen.

Und das tue ich dann auch.

Ganz ohne Publikum.

Deine Fantasie ist nicht automatisch meine Beschäfti****g.

Es gibt Männer, die schreiben mir ihre erste Nachricht und sind gedanklich bereits mein Eigentum.

Sie möchten mir ihr Leben überschreiben, ihre Finanzen überlassen und sich vollständig meiner Kontrolle unterwerfen.

Beeindruckend.

Besonders, wenn ich noch nicht einmal weiß, wie sie heißen.

Ich frage dann gerne etwas völlig Unkompliziertes.

Was suchst du eigentlich? Was erwartest du? Was kannst du tatsächlich anbieten?

Und plötzlich wird es erstaunlich still.

Das gesamte Leben überschreiben wäre offenbar kein Problem gewesen.

Eine vernünftige Antwort auf drei Fragen hingegen schon.

Ich finde das jedes Mal wieder bemerkenswert.

Versteht mich nicht falsch. Ich mag Männer, die wissen, was sie wollen. Und ich finde langfristige Verbindungen durchaus interessant.

Aber ich bin nicht beeindruckt, nur weil jemand große Worte benutzt.

Ich schaue lieber darauf, was danach passiert.

Wie verhält er sich? Kann er zuhören? Ist er zuverlässig? Versteht er meine Grenzen? Hat er tatsächlich etwas zu bieten, außer einer sehr ausführlichen Fantasie?

Und vor allem: Ist er überhaupt interessant genug, dass ich meine Zeit mit ihm verbringen möchte?

Das wird erstaunlich häufig vergessen.

Nur weil du mir gehören möchtest, bedeutet das noch lange nicht, dass ich dich haben will.

Ich sammle schließlich keine Männer wie andere Leute Kühlschrankmagnete.

Obwohl manche Exemplare vermutlich ungefähr genauso viel zur Unterhaltung beitragen würden.

Ich mag Geld. Und nein, mir ist das nicht peinlich.

Ich mag schöne Dinge. Ich mag Unabhängigkeit. Und ich mag Geld.

Mein eigenes Geld. Geld, das ich verdiene. Und ja, auch Geld, das mir ein Mann freiwillig schenkt.

Ich sehe keinen Grund, dabei besonders bescheiden zu tun.

Wenn mir jemand etwas Schönes schenken möchte, freue ich mich darüber.

Ich werde nicht verlegen auf den Boden schauen und dreimal behaupten, dass das wirklich nicht nötig gewesen wäre.

Wie anstrengend.

Ich kann mich über ein Geschenk freuen, ohne deshalb gleich meine Persönlichkeit zu verlieren.

Und ich kann einen großzügigen Mann schätzen, ohne ihm anschließend mein Privatleben zu überlassen.

Auch hier gibt es offenbar einige Missverständnisse.

Manche Männer glauben, eine Zahlung würde automatisch mein persönliches Interesse garantieren.

Nein.

Wenn du für meine Zeit bezahlst, bekommst du die Leistung, die wir vereinbart haben.

Wenn du mir etwas schenkst, nehme ich dein Geschenk an.

Ob ich dich darüber hinaus interessant finde, ist eine völlig andere Angelegenheit.

Ich verstehe, dass das für manche schwer zu akzeptieren ist.

Aber ich bin sicher, sie finden jemanden, der ihnen dabei hilft.

Ich bin gerade beschäftigt.

Es gibt da noch diese selbsternannten Domina-Experten.

Ach ja. Meine persönlichen Lieblinge.

Männer, die mir erklären möchten, wie eine echte dominante Frau zu sein hat.

Was sie tragen muss. Wie sie spricht. Wie sie sich verhält. Welche Worte sie benutzt und welche Dinge sie angeblich niemals tun würde.

Manchmal bekomme ich richtig Lust, mir Notizen zu machen.

Schließlich wäre es doch ausgesprochen schade, all diese wertvollen Erkenntnisse zu verpassen.

Besonders interessant finde ich Männer, die in ihrer eigenen Fantasie vollkommen unterwürfig sind, mir aber gleichzeitig detaillierte Anweisungen geben möchten, wie ich meine Dominanz gefälligst auszuüben habe.

Das muss man sich erst einmal ausdenken.

Ein Mann erklärt mir, dass er unbedingt kontrolliert werden möchte.

Und anschließend erklärt er mir ganz genau, wie ich das zu tun habe.

Natürlich.

Vielleicht sollte ich ihm einfach einen Stuhl anbieten.

Dann kann er sich selbst dominieren.

Ich schaue gerne kurz zu, bevor ich etwas Interessanteres mache.

Was ich ebenfalls herrlich finde, sind diese Männer, die glauben, Dominanz müsse ständig bewiesen werden.

Am besten mit möglichst vielen Befehlen, möglichst viel Lautstärke und einer ordentlichen Portion schlechter Laune.

Ich persönlich finde es wesentlich interessanter, wenn eine Frau überhaupt nichts beweisen möchte.

Wenn sie einfach ihre Entscheidungen trifft.

Wenn sie keine Diskussion darüber führt, ob ihre Grenzen angemessen sind.

Und wenn sie sich von einem fremden Mann nicht erklären lässt, wie sie zu leben hat.

Übrigens auch nicht von einem Mann, der sie dabei ganz besonders höflich mit „Herrin“ anspricht.

Höflichkeit macht Unsinn nicht automatisch intelligenter.

Die Frau hinter Miss Veena gehört nicht zum Gesamtpaket.

Ich erzähle gerne etwas über mich.

Ich zeige euch meine humorvolle Seite, meine Vorlieben, meine Gedanken und manchmal auch einfach einen ganz normalen Moment aus meinem Leben.

Aber das bedeutet nicht, dass mein gesamtes Privatleben plötzlich öffentliches Eigentum ist.

Ich entscheide, was ich teile.

Und mit wem.

Manche Männer glauben tatsächlich, sie würden mich kennen, weil sie ein paar Videos gesehen und einige Nachrichten mit mir ausgetauscht haben.

Dann erklären sie mir, wie ich privat bestimmt bin.

Was ich den ganzen Tag mache.

Was ich denke.

Und was für eine Frau ich angeblich sein muss.

Faszinierend.

Ein völlig fremder Mann weiß offenbar besser als ich selbst, wie mein Leben funktioniert.

Vielleicht sollte ich ihn bei Gelegenheit fragen, wo ich meine Schlüssel hingelegt habe.

Die suche ich nämlich gelegentlich.

Ich habe verschiedene Seiten. Wie jeder Mensch, der mehr als eine einzige Eigenschaft besitzt.

Ich kann freundlich sein, charmant, aufmerksam und ausgesprochen gut gelaunt.

Ich kann mich stundenlang über Bücher, gutes Essen oder völlig alltägliche Dinge unterhalten.

Ich kann lachen, albern sein und über meine eigenen Witze vermutlich etwas zu begeistert sein.

Und ich kann im nächsten Moment einem Mann eine Frage stellen, bei der ihm dieses hübsche, selbstsichere Lächeln langsam aus dem Gesicht verschwindet.

Das eine schließt das andere nicht aus.

Ich finde sogar, dass genau diese Gegensätze das Leben interessant machen.

Immer nur eine Rolle zu spielen, wäre mir auf Dauer viel zu langweilig.

Außerdem müsste ich dann jeden Morgen überlegen, was meine Rolle heute wieder von mir erwartet.

Nein, danke.

Ich habe schon genug zu tun.

Und falls du dich jetzt fragst, wer Miss Veena wirklich ist ...

Ich bin eine Frau, die ihr eigenes Leben liebt.

Ich mag meine Ruhe, meine Unabhängigkeit und meinen ziemlich eigenwilligen Kopf.

Ich genieße Weiblichkeit, Aufmerksamkeit, schöne Dinge und intelligente Männer mit einem interessanten Verstand.

Ich bin manchmal arrogant.

Manchmal ziemlich sarkastisch.

Und gelegentlich finde ich mich selbst so amüsant, dass ich darüber lachen muss.

Ich muss nicht jedem gefallen.

Ich möchte das auch gar nicht.

Wie furchtbar anstrengend wäre es bitte, ständig Rücksicht auf die Erwartungen irgendwelcher Menschen zu nehmen, die man nicht einmal besonders interessant findet?

Ich kann eine Frau in eleganten High Heels sein.

Ich kann mit meinem Hund in Sneakers durch die Natur laufen.

Ich kann barfuß auf dem Sofa sitzen, mit einem guten Buch und einem Glas Wein.

Und ich kann einem Mann mit einem einzigen Satz deutlich machen, dass er mich gerade vollkommen falsch eingeschätzt hat.

Alles dieselbe Frau.

Kein Widerspruch.

Und ganz sicher keine Einladung, mir zu erklären, welche Version dir persönlich am besten gefällt.

Obwohl du es vermutlich trotzdem versuchen wirst.

Ich kenne euch inzwischen ein bisschen.

Also, wenn du das nächste Mal eine Frau in Sneakers siehst, die ganz entspannt ihren Kaffee trinkt, ein Buch liest oder einfach mit ihrem Hund spazieren geht ...

Sei nicht zu schnell mit deinen Schlussfolgerungen.

Vielleicht ist sie einfach nur eine Frau, die gerade ihren Tag genießt.

Vielleicht ist sie Miss Veena.

Und vielleicht hat sie dich längst durchschaut, während du noch überlegst, ob sie wohl auch High Heels besitzt.

Aber mach dir keine Sorgen.

Wenn ich möchte, dass du nervös wirst, wirst du das schon merken.

Miss Veena

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